Ja zum Schutz der Kinder und Jugendlichen vor Tabakwerbung

News

Weil der Schutz unserer Kinder vorgeht – Ja zur Initiative «Kinder ohne Tabak» am 13. Februar 2022

Medienmitteilung

Bern, 13.10.2021

Der Bundesrat hat heute entschieden, dass die Initiative «Kinder ohne Tabak» am 13. Februar 2022 zur Abstimmung kommen wird. Die Gesundheitsorganisationen sowie Jugend- und Sportverbände mussten die Volksinitiative lancieren, weil nur so wirksamer Jugendschutz umgesetzt werden kann. Denn Bundesrat und Parlament lassen mit dem Tabakproduktegesetz weiterhin genau diejenige Werbung zu, die Kinder und Jugendliche erreicht und sie so in den schädlichen Tabakkonsum führt. Nun hat das Volk das letzte Wort.

Eine Mehrheit der Menschen, die rauchen, hat vor ihrem 18. Lebensjahr damit begonnen. Ein früher Rauchbeginn erhöht die Wahrscheinlichkeit, langfristig abhängig zu werden und zu erkranken. Entscheidend ist deshalb, dass Jugendliche überhaupt nicht erst mit dem Rauchen beginnen.

Indirekter Gegenvorschlag ist Alibiübung

Bundesrat und Parlament wollen keinen wirkungsvollen Jugendschutz im Tabakproduktegesetz. Werbung in Gratiszeitungen, im Internet und damit allen sozialen Medien sowie an Festivals ist weiterhin erlaubt – also genau dort, wo Jugendliche unterwegs sind. Einzig auf Plakaten und im Kino sollen Tabakprodukte nicht mehr beworben werden dürfen. Dies ist bereits in vielen Kantonen so geregelt. Damit zementiert das neue Gesetz nur den Status quo und stellt die Interessen der Tabakindustrie über das Wohl unserer Kinder und Jugendlichen.

Tabakwerbung schadet

Tabakwerbung hat nachweislich gerade auf Minderjährige grossen Einfluss. Gerade die junge Altersgruppe ist besonders empfänglich für die in der Tabakwerbung vermittelten Versprechen von Coolness und Traumwelten. Die Volksinitiative «Kinder ohne Tabak» will, dass sich Kinder und Jugendlichen gesund entwickeln können – dazu gehört, sie vor Tabakwerbung und damit vor den schädlichen Auswirkungen des Tabakkonsums zu schützen. Es ist unumstritten, dass Minderjährige keine Tabakprodukte kaufen dürfen – entsprechend ist es nur logisch, dass diese Altersgruppe nicht beworben werden darf.

Trägerschaft der Volksinitiative «Ja zum Schutz der Kinder und Jugendlichen vor Tabakwerbung»

Hinter der Initiative „Ja zum Schutz der Kinder und Jugendlichen vor Tabakwerbung“ stehen die grossen Gesundheitsorganisationen der Schweiz. Neben der Allianz „Gesunde Schweiz“ sind dies insbesondere mfe Haus- und Kinderärzte Schweiz, die Krebsliga Schweiz, die Lungenliga Schweiz, kantonale Lungenligen, die FMH, Sucht Schweiz, der Schweizerische Drogistenverband, der Schweizerische Apothekerverband pharmaSuisse, die Lungenfachärzte sowie die Kardiologen. Hinzu kommt die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände. Auch Swiss Olympic, der Dachverband Lehrerinnen und Lehrer Schweiz und die Tessiner Associazione Svizzera Non fumatori ASN haben sich der Initiative angeschlossen.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an

Lungenliga Schweiz
Claudia Künzli, Leiterin Gesundheitsförderung und Prävention, 031 378 20 57, c.kuenzli@lung.ch

Stiftung Sucht Schweiz
Markus Meury, Mediensprecher, 021 321 29 63, mmeury@suchtschweiz.ch

mfe – Haus- und Kinderärzte Schweiz
Reto Wiesli, Geschäftsführer, 031 508 36 10, reto.wiesli@hausaerzteschweiz.ch

Krebsliga Schweiz
Stefanie de Borba, Medienverantwortliche, 031 389 93 31, stefanie.deborba@krebsliga.ch

Das Volk bestimmt nun die Tabakpolitik

Medienmitteilung

Bern, 1.10.2021

Das Parlament hat heute ein zahnloses Tabakproduktegesetz verabschiedet und sich damit gegen einen wirksamen Kinder- und Jugendschutz ausgesprochen. Nur die Volksinitiative Kinder ohne Tabak kann die Verführung von Kindern und Jugendlichen verhindern – das Stimmvolk wird nächstes Jahr das Parlament korrigieren.

Wissenschaftlich ist der Zusammenhang zwischen Tabakwerbung und dem Einstieg in den Konsum bei Kindern und Jugendlichen längst belegt. Soll wirksam verhindert werden, dass diese Gruppe mit dem Rauchen beginnt, muss verhindert werden, dass sie beworben wird. Während dies in praktisch allen europäischen Ländern bereits vollzogen wurde, bleibt die Schweiz auch zwei Jahrzehnte nach Unterzeichnung der WHO-Rahmenkonvention zur Eindämmung des Tabakgebrauchs stehen. Das Parlament hat ein Gesetz beschlossen, welches die Konvention weiterhin nicht umsetzt. So bleibt die Schweiz bei der Tabakprävention auf dem letzten Rang in Europa.

Das Parlament verkennt die gesundheitspolitischen Realitäten

Kinder und Jugendliche sollen nicht rauchen – das ist unumstritten. Trotzdem hat das Parlament alle Möglichkeiten offengelassen, dass Kinder und Jugendliche weiterhin zum Konsum verleitet werden, so z.B. durch Werbung im Internet, an Festivals und in der Gratispresse. Auch die bei Jugendlichen beliebten Werbegadgets werden weiterhin verteilt.

Jährlich sterben in der Schweiz 9’500 Menschen an den direkten Folgen des Tabakkonsums. Es ist erstaunlich, dass das Parlament sich ziert, gegen diese grösste vermeidbare Todesursache Massnahmen zu ergreifen und dabei auch vor wissenschaftlichen Belegen die Augen verschliesst. Dies ist auch angesichts der grossen finanziellen Belastung für die Gesundheitswesen der Kantone und die Prämienzahlenden unverständlich.

Bevölkerung will Kinder ohne Tabak

Für die Trägerschaft der Volksinitiative «Kinder und Jugendliche ohne Tabakwerbung» war absehbar, dass das Parlament letztendlich ein zahnloses Gesetz beschliessen wird. Auch wenn der Ständerat sich zwischenzeitlich für eine vernünftige Lösung ausgesprochen hat, bleibt am Schluss eine Alibiübung, die nur aufgenommen hat, was die Kantone sowieso bereits vollzogen haben.

Deshalb ist für die grossen Gesundheitsorganisationen der Schweiz, wie auch für die Jugendverbände, Swiss Olympic und die Lehrerschaft klar, dass nun die Bevölkerung, die sich stets klar für weitergehende Präventionsmassnahmen ausgesprochen hat, das letzte Wort haben soll. Dabei nehmen wir erfreut zur Kenntnis, dass von den Grünen und der SP bis ins politische Zentrum mit der EVP und den Grünliberalen diese Haltung geteilt wird.

Nun liegt es an der Bevölkerung zu sagen, was eine Mehrheit des Parlaments verweigert: Kinder Ohne Tabak – Ja!

Trägerschaft der Volksinitiative «Ja zum Schutz der Kinder und Jugendlichen vor Tabakwerbung»

Hinter der Initiative „Ja zum Schutz der Kinder und Jugendlichen vor Tabakwerbung“ stehen die grossen Gesundheitsorganisationen der Schweiz. Neben der Allianz „Gesunde Schweiz“ sind dies insbesondere mfe Haus- und Kinderärzte Schweiz, die Krebsliga Schweiz, die Lungenliga Schweiz, kantonale Lungenligen, die FMH, Sucht Schweiz, der Schweizerische Drogistenverband, der Schweizerische Apothekerverband pharmaSuisse, die Lungenfachärzte sowie die Kardiologen. Hinzu kommt die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände. Auch Swiss Olympic, der Dachverband Lehrerinnen und Lehrer Schweiz und die Tessiner Associazione Svizzera Non fumatori ASN haben sich der Initiative angeschlossen.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an

mfe
Sandra Hügli-Jost, Kommunikationsbeauftragte mfe – Haus- und Kinderärzte Schweiz
078 920 24 05, sandra.huegli@hausaerzteschweiz.ch

Sucht Schweiz
Markus Meury, Mediensprecher, 021 321 29 63, mmeury@suchtschweiz.ch

Jetzt ein kräftiges Ja zu konsequentem Jugendschutz: Werbung und Sponsoring für Kinder ohne Tabak!

Medienmitteilung

Bern, 20.09.2021

Das Parlament ist gegen einen umfassenden Kinderschutz bei der Bewerbung von Tabak- und Nikotinprodukten. Leider bleiben genau diejenigen Werbemassnahmen, die Jugendliche am stärksten erreichen, weiterhin erlaubt. Die Tabakwerbung ist genau dort platziert, wo sie das jugendliche Zielpublikum erreicht, wie zum Beispiel an Festivals oder auch in Gratiszeitungen. Das neue Tabakproduktegesetz ist eine Alibiübung.

Die Raucherquote liegt seit 2011 unverändert bei hohen 27%. Die momentane Bewerbung von Nikotin- und Tabakprodukten trägt zum Einstieg Jugendlicher in den Nikotinkonsum bei. Sie ist bewusst so aufgebaut, dass sie Jugendlichen und jungen Erwachsenen einen Lebensstil vermittelt, bei dem das Rauchen bzw. Dampfen dazugehört. Bereits über 50% der 15-jährigen Jungen und 35% der gleichaltrigen Mädchen haben schon einmal an einer E-Zigarette gezogen. Der Gesetzesentwurf bietet zu viele Möglichkeiten für die Bewerbung von Nikotin- und Tabakprodukte.

Kinder und Jugendliche dürfen nicht rauchen

Für die Bevölkerung käme auch ein umfassendes Tabakwerbeverbot in Frage. Für die Initianten ist es zumindest klar, dass Kinder und Jugendliche nur dann wirkungsvoll vor dem Einstieg in den Tabakkonsum geschützt werden können, wenn Werbung und Sponsoring sie nicht erreichen kann. Damit verbindet die Initiative das Verkaufsverbot des Gesetzes zu einem konsequenten Jugendschutz.
Pro Jahr sterben in der Schweiz 9’500 Menschen an den Folgen des Tabakkonsums. Die Mehrheit der Raucherinnen und Raucher haben als Minderjährige mit dem Rauchen begonnen.

Trägerschaft der Volksinitiative «Ja zum Schutz der Kinder und Jugendlichen vor Tabakwerbung»

Hinter der Initiative „Ja zum Schutz der Kinder und Jugendlichen vor Tabakwerbung“ stehen die grossen Gesundheitsorganisationen der Schweiz. Neben der Allianz „Gesunde Schweiz“ sind dies insbesondere mfe Haus- und Kinderärzte Schweiz, die Krebsliga Schweiz, die Lungenliga Schweiz, kantonale Lungenligen, die FMH, Sucht Schweiz, der Schweizerische Drogistenverband, der Schweizerische Apothekerverband pharmaSuisse, die Lungenfachärzte sowie die Kardiologen. Hinzu kommt die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände. Auch Swiss Olympic, der Dachverband Lehrerinnen und Lehrer Schweiz und die Tessiner Associazione Svizzera Non fumatori ASN haben sich der Initiative angeschlossen.

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Krebsliga Schweiz
Stefanie de Borba, Medienverantwortliche, 031 389 93 31, stefanie.deborba@krebsliga.ch

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Sandra Hügli-Jost, Kommunikationsbeauftragte mfe – Haus- und Kinderärzte Schweiz
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Sucht Schweiz
Markus Meury, Mediensprecher, 021 321 29 63, mmeury@suchtschweiz.ch

 

Kinder ohne Tabak: Wir lancieren die Abstimmungskampagne!

Der Nationalrat wird in wenigen Tagen den schwachen Gegenvorschlag zu unserer Initiative befürworten. Dieser reicht nicht, um Kinder und Jugendliche wirksam vor Tabak zu schützen. Deshalb bereiten wir jetzt die Abstimmungskkampagne für unsere Initiative “Kinder ohne Tabak” vor, welche 2022 an die Urne kommt. Helfen Sie mit, damit wir die Abstimmung gewinnen!

Ich mache bei der Kampagne mit!

Ich unterstütze die Kampagne mit einer Spende!

Es braucht einfache und wirksame Massnahmen, damit Kinder und Jugendliche vor Tabak geschützt werden. Doch das Parlament verzichtet in seinem Gegenvorschlag auch auf die wichtigsten Massnahmen: So ist die Werbung in Gratiszeitungen oder im Internet weiterhin erlaubt. Also genau dort, wo Kinder und Jugendliche besonders empfänglich für Werbung sind.

So werden Kinder und Jugendliche weiterhin zum Tabakkonsum verführt.

Die Initiative kommt im ersten Halbjahr 2022 an die Urne. Die nächsten Monate sind entscheidend: Gemeinsam können wir gewinnen. Wir haben jetzt die Chance Kinder und Jugend vor Tabakkonsum zu schützen. Deshalb müssen wir möglichst viele Menschen überzeugen, an der Urne JA zu Kinder ohne Tabak zu sagen.

Heute haben sich die Mitarbeitenden der verschiedenen Organisationen der Trägerschaft an einer Fotoaktion beteiligt.

Gemeinsam mit dem Kampagnenteam suchen wir jetzt Menschen, die sich an der Kampagne beteiligen wollen.

Ich mache bei der Kampagne mit!

Ich unterstütze die Kampagne mit einer Spende!

Vielen Dank im Voraus für Ihre Unterstützung!

Das Tabakproduktegesetz verkommt zur Alibiübung

Medienmitteilung

Bern, 14. Juni 2021

Eine Mehrheit im Ständerat hat heute das Tabakproduktegesetz aus Sicht des Jugendschutzes beerdigt. Eine parlamentarische Lösung ist somit nicht mehr möglich und das Initiativkomitee fokussiert sich nun auf den Abstimmungskampf zur Volksinitiative im ersten Halbjahr 2022.

Eine klare Mehrheit der Gesundheitskommission hat dem Ständerat einen Kompromissvorschlag vorgelegt. Dabei gewichtete sie besonders, dass die Mehrheit als Minderjährige mit dem Tabakkonsum beginnt, Werbung dabei ein zentraler Faktor ist und die Kosten für die Gesellschaft mit jährlich 5 Milliarden enorm sind. Der Tabak ist für 50% aller suchtbedingten Kosten verantwortlich. Erfahrungen aus dem Ausland zeigen, dass der Schutz der vulnerabelsten Gruppe, den Kinder und Jugendlichen, den Tabakkonsum insgesamt deutlich senkt.

Aber auch die 9500 Menschen in der Schweiz, die jährlich an den Folgen des Tabakkonsums sterben, vermochten Die Mitte, FDP und SVP nicht beeindrucken. Wie bereits im Nationalrat, verkommt das Tabakproduktegesetz nun auch im Ständerat zu einer Alibiübung, in der weiterhin gezielt Kinder und Jugendliche beworben werden dürfen. Darüber hinaus bleibt eine Ratifizierung der internationalen Rahmenkonvention über die Tabakkontrolle der Weltgesundheitsorganisation WHO bald zwei Jahrzehnte nach der Unterzeichnung aufgrund der fehlenden gesetzlichen Grundlage weiterhin nicht möglich.

Gesundheitsorganisationen haben den Kompromiss gesucht

Das Initiativkomitee der Volksinitiative «Ja zum Schutz der Kinder und Jugendlichen vor Tabakwerbung», das von einer breiten Trägerschaft aus Gesundheitswesen, Jugend, Sport und Lehrerschaft getragen wird, hat sich seit der Einreichung der Initiative im Herbst 2019 für einen Kompromiss innerhalb des Tabakproduktegesetzes engagiert. Das Parlament stellt aber weiterhin die Interessen der Industrie und Werbung über die allgemeine Gesundheit.

Dabei braucht es heute mehr denn je einen griffigen Jugendschutz, die Zahlen aus aktuellen Studien sind alarmierend! Eine im Jahr 2020 publizierten Studie des Kinderspitals Zürich zeigt, dass 36% der Kinder im Alter 13-17 Jahren gelegentlich oder regelmässig rauchen und von 16-17-Jährigen rauchen sogar 60% der Jungen und 70% der Mädchen gelegentlich oder regelmässig herkömmliche Zigaretten, E-Zigaretten und/oder Sisha. Losgelöst von den Langzeitfolgen weisen dabei bereits rauchende Kinder und Jugendliche vermehrt Atemwegsbeschwerden auf. Mit einem griffigeren Jugendschutz kann die effizienteste Massnahme gegen diese Zahlen ergriffen werden, weil er verhindert wird, dass Kinder und Jugendliche mit dem Konsum beginnen.
Da eine parlamentarische Lösung im Tabakproduktegesetz nicht mehr möglich ist, werden sich die Organisationen hinter der Volksinitiative nun auf den Abstimmungskampf vorbereiten, der im ersten Halbjahr 2022 stattfinden wird.

Für weitere Informationen:

Reto Wiesli
Sekretär Initiativkomitee „Ja zum Schutz der Kinder und Jugendlichen vor Tabakwerbung“
031 508 36 10, reto.wiesli@hausaerzteschweiz.ch

Sandra Hügli-Jost
Kommunikationsbeauftragte mfe – Haus- und Kinderärzte Schweiz
078 920 24 05, sandra.huegli@hausaerzteschweiz.ch

SGK-S verspricht griffigen Jugendschutz im Tabakproduktegesetz

Medienmitteilung

Bern, 15 April 2021

Volksinitiative «Ja zum Schutz der Kinder und Jugendlichen vor Tabakwerbung»

Die Gesundheitskommission lehnt zwar die Volksinitiative «Ja zum Schutz der Kinder und Jugendlichen vor Tabakwerbung» ab, sucht aber den Kompromiss, baut das Tabakproduktegesetz zu einem indirekten Gegenvorschlag aus und beschliesst damit einen griffigen Jugendschutz.

Obwohl ein Konsens besteht, dass Kinder und Jugendliche Tabakprodukte weder kaufen, noch konsumieren dürfen, werden sie gezielt beworben. Mit durchschlagendem Effekt: Die Mehrheit der Rauchenden beginnt mit dem Konsum als Minderjährige. Bereits rauchende Jugendliche weisen gemäss neusten Untersuchungen vermehrt Atembewegsbeschwerden auf und jährlich sterben 9500 Menschen an den Folgen des Tabakkonsums. Es ist die häufigste vermeidbare Todesursache, wobei beispielsweise rund 25% aller Krebserkrankungen weltweit durch den Verzicht auf Tabakkonsum verhindert werden könnten.

Mit der Rückweisung des Tabakproduktegesetzes 2016 war klar, dass die Neuauflage keine griffigen Jugendschutzmassnahmen im Bereich Tabakwerbung mehr enthalten würde und die Schweiz somit das Schlusslicht in Europa bei der Prävention bleiben würde. Deshalb hat eine breite Trägerschaft aus Gesundheitswesen, Jugend, Sport und Lehrerschaft eine Volksinitiative lanciert, um endlich den dringend nötigen Schutz der Kinder und Jugend sicher zu stellen.

Nachdem der Nationalrat die Volksinitiative knapp nicht zur Annahme empfohlen hat, empfiehlt nun auch die Gesundheitskommission des Ständerats mit 9 zu 4 eine Ablehnung. Die Bevölkerung hingegen sprach sich in den letzten Jahren in zahlreichen Umfragen immer mit über 60% für Werbeeinschränkungen aus, die sogar über die Forderung der Volksinitiative hinaus gehen. Der Ständerat hat nun die Möglichkeit, das Versprechen der Kommission in die Tat umzusetzen und mit dem Tabakproduktegesetz einen indirekten Gegenvorschlag als valablen Kompromiss auszuarbeiten, welcher einen effektiven Jugendschutz sicherstellt. Setzt sich in der parlamentarischen Beratung aber die inakzeptable nationalrätliche Version des Tabakproduktegesetzes durch, werden die Schweizer Stimmbürger/-innen den bald zwei Jahrzehnte dauernden Stillstand durchbrechen müssen und in der Volksabstimmung wirksame Tabakpräventionsmassnahmen bejahen.

Für weitere Informationen:

Reto Wiesli
Sekretär Initiativkomitee „Ja zum Schutz der Kinder und Jugendlichen vor Tabakwerbung“
031 508 36 10, reto.wiesli@hausaerzteschweiz.ch

Sandra Hügli-Jost
Kommunikationsbeauftragte mfe – Haus- und Kinderärzte Schweiz
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Nationalrat spricht sich erneut gegen den Jugendschutz aus

Medienmitteilung

Bern, 17. März 2021

Volksinitiative «Ja zum Schutz der Kinder und Jugendlichen vor Tabakwerbung»

Mit der Ablehnung der Volksinitiative «Ja zum Schutz der Kinder und Jugendlichen vor Tabakwerbung» entscheidet sich eine Allianz aus SVP, FDP und Mitte erneut für Partikularinteressen und gegen die Gesundheit. Damit führt die Mehrheit des Nationalrats weiter, was sie mit der Verwässerung des Tabakproduktegesetz im Herbst begonnen hat: sie verhindert einen griffigen Jugendschutz bei Tabakprodukten.

Der Handlungsdruck ist gross: jährlich sterben 9500 Menschen vorzeitig an den Folgen des Tabakkonsums. Es ist die häufigste vermeidbare Todesursache. Auch Volkswirtschaftlich ist der Tabakkonsum ein Minusgeschäft, welches jedes Jahr Kosten von rund 5.6 Milliarden Franken verursacht. Die Mehrheit der Rauchenden beginnt vor dem 18 Lebensjahr. Tabakwerbung ist das zentrale Element in dieser Gleichung, da sie gezielt und erfolgreich an Kinder und Jugendliche gerichtet wird.

Weil es das Parlament verpasst hat, ein Gesetz für Tabakprodukte zu schaffen, welches besonders Kinder und Jugendliche vor Tabakkonsum schützt, hat eine breite Trägerschaft aus Gesundheitswesen, Jugend, Sport und Lehrerschaft eine Volksinitiative lanciert, um endlich den dringend nötigen Schutz der Kinder und Jugend sicher zu stellen. In diversen Umfragen spricht sich eine Mehrheit der Bevölkerung seit längerer Zeit sogar für weitergehende strikte Werbeverbote aus. Die Volksinitiative «Ja zum Schutz der Kinder und Jugendlichen vor Tabakwerbung» hingegen fordert lediglich, dass Kinder und Jugendliche nicht von Tabakwerbung erreicht werden dürfen, was insbesondere bei (Gratis-) Zeitungen und im Internet zentral ist. Zudem dürfen Alternativprodukte, bei denen besonders der Konsum von E-Zigaretten bei Jugendlichen zunimmt, bei der Verkaufsförderung nicht bevorzugt werden.

Dafür hat eine Allianz aus SVP, FDP und der Mitte-Fraktion kein Gehör. Sie wiesen die erste Version des Tabakproduktegesetzes 2016 zurück, verwässerten die zweite Version des Ständerats im Herbst 2020 und lehnt nun auch die Volksinitiative ab.
Eine Minderheit aus vereinzelten Bürgerlichen, gemeinsam mit der EVP, glp, SP und den Grünen hat heute mit der Annahme der Initiative ein Zeichen gesetzt. Der Nationalrat wird im Herbst ein letzte Mal im Rahmen des Tabakproduktegesetzes die Möglichkeit erhalten, den Gesundheits- und Jugendschutz über Partikularinteressen zu stelle, bevor die Bevölkerung die Versäumnisse des Rates beheben wird.

Für weitere Informationen:

Reto Wiesli
Sekretär Initiativkomitee „Ja zum Schutz der Kinder und Jugendlichen vor Tabakwerbung“
031 508 36 10, reto.wiesli@hausaerzteschweiz.ch

Sandra Hügli-Jost
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Die Gesundheitskommission des Ständerats sucht den Kompromiss

Medienmitteilung

Bern, 29. Januar 2021

Volksinitiative «Ja zum Schutz der Kinder und Jugendlichen vor Tabakwerbung»

Diese Woche hat die Gesundheitskommission des Ständerats erneut das Tabakproduktegesetz beraten. Die Trägerschaft der Volksinitiative «Ja zum Schutz der Kinder und Jugendlichen vor Tabakwerbung» begrüsst, dass die Kommission gewillt ist, eine Vorlage mit griffigem Jugendschutz vorzulegen

Die Gesundheitskommission des Ständerats hält an den für den Jugendschutz zentralen Elementen fest: Besonders mit Werbung in Gratiszeitungen und im Internet werden Kinder und Jugendliche erreicht. Diese Tatsache bezieht die Gesundheitskommission in ihren Entscheidungen mit ein. Die Gesundheitskommission hält zudem in weiser Voraussicht daran fest, alternative Produkte wie E-Zigaretten bei der Verkaufsförderung nicht differenziert zu regulieren. Die Voraussicht Das ist nötig, weil aufkommende neue Produkte wie Erhitzer oder E-Zigaretten besonders Jugendliche ansprechen und die Zahl der Kinder und Jugendlichen, die Nikotin konsumieren, laufend steigt. So konsumieren bereits über 45% der 16-jährigen Knaben wöchentlich E-Zigaretten.

Der Ständerat macht einen Kompromissvorschlag

Die Gesundheitskommission nimmt mit ihren Anträgen das Anliegen der Volksinitiative auf: den konsequenten Schutz der Kinder und Jugendlichen vor Tabakwerbung. Sowohl die Trägerschaft der Initiative wie auch eine Mehrheit der Schweizer Bevölkerung würden zwar weitergehende Massnahmen befürworten, doch die Gesundheitskommission des Ständerats sucht den Kompromiss und zeichnet einen gangbaren Mittelweg auf. Ein Mittelweg, der auch die Mindestanforderungen des WHO-Rahmenübereinkommens zur Eindämmung des Tabakgebrauchs erfüllen würde.

Hinter der Volksinitiative „Ja zum Schutz der Kinder und Jugendlichen vor Tabakwerbung“ stehen jene Gesundheitsorganisationen, welche täglich mit den Folgen des Tabakkonsums konfrontiert sind. Und die Folgen sind gravierend: Die Kinderpneumologen stellen bereits bei Jugendlichen fest, dass diese drei Mal mehr an Atemnot und fünf Mal häufiger an Asthma-Symptomen leiden, wenn sie Tabakprodukte konsumieren. Deshalb nimmt die Trägerschaft der Initiative beruhigt zur Kenntnis, dass für den Ständerat „Jugendschutz” kein leeres Wort ist.

Für weitere Informationen:

Reto Wiesli
Sekretär Initiativkomitee „Ja zum Schutz der Kinder und Jugendlichen vor Tabakwerbung“
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Der Entscheid des Nationalrates geht den Initianten nicht weit genug und schützt Kinder und Jugendliche nicht

Medienmitteilung

Bern, 8. Dezember 2020

Volksinitiative «Ja zum Schutz der Kinder und Jugendlichen vor Tabakwerbung»

Der Nationalrat verzichtet im Tabakproduktegesetz auf einen griffigen Jugendschutz. Damit kann die Volksinitiative «Ja zum Schutz der Kinder und Jugendlichen vor Tabakwerbung» nicht zurückgezogen werden. Falls der Ständerat nicht nachbessert, wird die Bevölkerung das letzte Wort haben.

2016 hat das Parlament entschieden, dass die freie Marktwirtschaft höher zu gewichten sei als der Jugendschutz und das Tabakproduktegesetz an den Bundesrat zurückgewiesen. Weil es das Parlament verpasst hat, ein Gesetz für Tabakprodukte zu schaffen, welches besonders Kinder und Jugendliche vor Tabakkonsum schützt, hat eine breite Trägerschaft aus Gesundheitswesen, Jugend, Sport und Lehrerschaft eine Volksinitiative lanciert, um endlich den dringend nötigen Schutz der Kinder und Jugend sicher zu stellen. Dies ist nötiger denn je – die aktuellen Zahlen sind alarmierend: Eine kürzlich veröffentliche Studie des Kinderspitals Zürich kommt zum Ergebnis, dass 36% der Kinder im Kanton Zürich im Alter von 13-17 Jahren gelegentlich oder regelmässig rauchen – in der Altersgruppe von 16-17 Jahren sind es gar 60% der Knaben und 70% der Mädchen.

Die Volksinitiative «Ja zum Schutz der Kinder und Jugendlichen vor Tabakwerbung» wurde im Herbst 2019 eingereicht und die Botschaft vom Ständerat gehört. Dieser hat erfreulicherweise Bestimmungen für einen griffigeren Jugendschutz aufgenommen und sich zur Erfüllung der Mindestanforderungen des WHO-Rahmenübereinkommens zur Eindämmung des Tabakgebrauchs bekannt.

Bevölkerung befürwortet Tabakwerbeverbot

Die Mehrheit des Ständerats folgte dieser Argumentation. Der Jugendschutz, auf den die Mehrheit 2016 noch praktisch gänzlich verzichten wollte, ist jetzt wieder auf der Agenda. Obwohl die Forderungen der Initiative mit der Version des Ständerats nur teilweise umgesetzt würden.

Der Argumentation des Ständerats wollte eigentlich auch der Nationalrat folgen. Die Mitte betont die Dringlichkeit: “80 Prozent der Raucherinnen und Raucher haben bereits als Minderjährige mit dem Tabakkonsum begonnen. 9500 Personen sterben vorzeitig am Tabakkonsum. Bei 15% der Todesfälle in der Schweiz handelt es sich bei den Folgen von Tabakkonsum um die wichtigste vermeidbare Todesursache.” Und die FDP ergänzt, dass der Jugendschutz unbestritten sei.

Letztendlich nur schöne Worte, denn der Vorlage wurden jetzt so viele Zähne gezogen, dass von Jugendschutz keine Rede mehr sein kann:

Das Internet und vor allem auch Gratiszeitungen werden gerade von Kindern und Jugendlichen intensiv genutzt: Der Nationalrat möchte Werbung hier weiterhin erlauben.

Mit 16 Jahren ziehen bereits über 45% der Knaben wöchentlich an E-Zigaretten: Der Nationalrat möchte die Verkaufsförderung solcher Produkte im Vergleich zu Zigaretten jedoch sogar noch erleichtern.

Der Nationalrat beschliesst so eine Vorlage mit gravierenden Lücken bei Gratiszeitungen, im Internet und für die Verkaufsförderung der neuen Tabakprodukte. Der heutige Entscheid des Nationalrates steht im starken Kontrast zur Haltung der Bevölkerung, die gemäss neusten Umfragen ein totales Tabakwerbeverbot befürworten würde.

Der Mittelweg wurde nicht gefunden

Hinter der Volksinitiative „Ja zum Schutz der Kinder und Jugendlichen vor Tabakwerbung“ stehen jene Gesundheitsorganisationen, welche täglich mit den Folgen des Tabakkonsums konfrontiert sind. Die Kinderpneumologen stellen bereits bei Jugendlichen fest, dass diese drei Mal mehr an Atemnot und fünf Mal häufiger an Asthma-Symptomen leiden, wenn sie Tabakprodukte konsumieren. Die Lungenligen betreiben Sauerstoff-Tankstellen, um Menschen mit Lungenerkrankungen die Atmung zu erleichtern. Und während Haus- und Kinderärzte die Diagnosen übermitteln müssen, unterstützt die Krebsliga die an Krebs erkrankten Menschen. Rund 80% der Lungenkrebsfälle sind auf den Tabakkonsum zurückzuführen. Die krebsauslösenden Stoffe im Rauch schädigen aber nicht nur die Lunge, sondern den gesamten Körper. Der Jugendschutz ist die effizienteste Massnahme dagegen, aber die Schweiz wird mit der Version des Nationalrats weiterhin das europäische Schlusslicht bei der Tabakprävention bleiben.

Interviewpartner:

Hans Stöckli, Ständerat und Präsident Initiativkomitee
Grégoire Vittoz, Direktor Sucht Schweiz

Prof. Dr. med. Alexander Möller, Kinderpneumologe, Universitäts-Kinderspital Zürich
Dr. med. Philippe Luchsinger, Hausarzt und Präsident mfe Haus- und Kinderärzte Schweiz

Für weitere Informationen:

Reto Wiesli
Sekretär Initiativkomitee „Ja zum Schutz der Kinder und Jugendlichen vor Tabakwerbung“
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Sandra Hügli-Jost
Kommunikationsbeauftragte mfe – Haus- und Kinderärzte Schweiz
078 920 24 05, sandra.huegli@hausaerzteschweiz.ch

Wer trägt die Initiative «Ja zum Schutz der Kinder und Jugendlichen vor Tabakwerbung»

Hinter der Initiative „Ja zum Schutz der Kinder und Jugendlichen vor Tabakwerbung“ stehen viele grosse Gesundheitsorganisationen der Schweiz. Neben der Allianz „Gesunde Schweiz“ sind dies insbesondere mfe Haus- und Kinderärzte Schweiz, die Krebsliga Schweiz, kantonale Lungenligen, die FMH, der Schweizerische Drogistenverband, der Schweizerische Apothekerverband pharmaSuisse, die Lungenfachärzte sowie die Kardiologen. Hinzu kommt die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände. Auch Swiss Olympic, der Dachverband des Schweizer Sports, der Dachverband Lehrerinnen und Lehrer Schweiz und die Tessiner Associazione Svizzera Non fumatori ASN haben sich der Initiative angeschlossen.

Gesunde Kinder und Jugendliche: der Nationalrat muss beim Tabak handeln!

Medienmitteilung

Bern, 26. August 2020

Volksinitiative «Ja zum Schutz der Kinder und Jugendlichen vor Tabakwerbung»

Heute hat der Bundesrat seine Botschaft zur Volksinitiative «Ja zum Schutz der Kinder und Jugendlichen vor Tabakwerbung» verabschiedet. Das Initiativkomitee bedauert die ablehnende Haltung des Bundesrates. Für die Umsetzung eines konsequenten Jugendschutzes ist jetzt das Parlament gefordert. Der Nationalrat hat es in der Hand, mit einem starken Tabakproduktegesetz endlich den effektiven Schutz für Kinder und Jugendliche vor Tabak zu gewährleisten.

Die Gesundheits- und Jugendorganisationen der Schweiz sind sich einig: Werbung für Tabakprodukte und E-Zigaretten darf Jugendliche nicht zum Rauchen verleiten. Sie müssen konsequent vor dieser Werbung geschützt werden. Denn die Situation ist alarmierend, wie Alexander Möller, Kinderpneumologe aus Zürich ausführt: «Wer vor 20 nicht raucht, wird kaum zum Raucher. Doch unsere letzte Studie zeigt: Mehr als die Hälfte der 15- bis 17-jährigen Jugendlichen rauchen bereits gelegentlich, bei den 16- bis 17-jährigen Mädchen sind es gar 70%!».
Es liegt in unserer Verantwortung, dass die Kinder und Jugendlichen von heute nicht die Patienten von morgen werden. Bisherige Bemühungen zum Schutz der Kinder haben viel zu wenig Wirkung gezeigt. Jetzt ist endlich ein wirksamer Jugendschutz gefordert. Der Nationalrat kann diesen Schutz ins neue Tabakproduktegesetz bringen. Der Bundesrat schlägt dies schüchtern vor, wir Organisationen fordern es ein: dies ist die einfache Gelegenheit, steigende Gesundheitskosten bereits am Ursprung zu vermeiden und künftige Risikopatienten für Krankheiten wie Covid-19 zu verhindern.

Nachhaltig – auch im Jugendschutz!

Das neue Parlament ist gefordert, beim Schutz der Kinder- und Jugendlichen vor Tabakwerbung nachhaltige und wirksame gesetzliche Rahmenbedingungen zu schaffen. Es darf nicht sein, dass diese Zielgruppe so ungeniert für erwiesenermassen massiv schädliche Produkte umworben werden darf.

Grégoire Vittoz, Direktor von Sucht Schweiz, verweist auf das Beispiel der USA: «Die Kreativität der Tabakindustrie für neue Produkte ist eine konstante
Gesundheitsbedrohung für die Jugend – unsere Initiative schützt Kinder und
Jugendliche vor diesen neuen Gefahren der Nikotinsucht.»
Das Initiativkomitee wird die anstehenden Diskussionen im Nationalrat eng begleiten und die Stimmen der Gesundheits- und Jugendorganisationen einbringen.

Denn: Der Tabakkonsum verursacht in der Schweiz jährlich soziale Kosten von fünf
Milliarden Franken wegen Produktionsausfällen aufgrund von Krankheit, Arbeitslosigkeit, Invalidität und vorzeitigen Todesfällen. Mit einem weitgehenden Verbot von Werbung, Promotion und Sponsoring für Tabakwaren, die Kinder und Jugendliche erreicht, würde die Schweiz endlich eine der zentralen Forderungen der internationalen Rahmenkonvention über die Tabakkontrolle der Weltgesundheitsorganisation WHO erfüllen!

A disposition pour une interview :

Grégoire Vittoz, Direktor Sucht Schweiz, Tel 076 822 19 18
Dr. med. Alexander Möller, Kinderpneumologe, Universitäts-Kinderspital Zürich, Tel 044 266 70 79

Für weitere Informationen:

Reto Wiesli
Sekretär Initiativkomitee „Ja zum Schutz der Kinder und Jugendlichen vor Tabakwerbung“
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Sandra Hügli-Jost
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Wer trägt die Initiative «Ja zum Schutz der Kinder und Jugendlichen vor Tabakwerbung»

Hinter der Initiative „Ja zum Schutz der Kinder und Jugendlichen vor Tabakwerbung“ stehen viele grosse Gesundheitsorganisationen der Schweiz. Neben der Allianz „Gesunde Schweiz“ sind dies insbesondere mfe Haus- und Kinderärzte Schweiz, die Krebsliga Schweiz, kantonale Lungenligen, die FMH, der Schweizerische Drogistenverband, der Schweizerische Apothekerverband pharmaSuisse, die Lungenfachärzte sowie die Kardiologen. Hinzu kommt die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände. Auch Swiss Olympic, der Dachverband des Schweizer Sports, der Dachverband Lehrerinnen und Lehrer Schweiz und die Tessiner Associazione Svizzera Non fumatori ASN haben sich der Initiative angeschlossen.